Simulatorausbildung

     
     

    Simulatorausbildung

    Als innovative Fahrschule suchen wir ständig nach Lösungen, um unsere Schüler schneller und auch günstiger ans Ziel, die Autoprüfung, zu bringen. Wir wollen aber auf keinen Fall an Qualität sparen. Mit der Simulator-Ausbildung können wir alles in einem kombinieren. 

    Hier die Vorteile auf einen Blick:

    • Gefahrenlos (Du kannst nichts kaputt machen)
    • Stressfrei, da wir niemanden behindern
    • Beginn schon vor 17 möglich
    • Keine Witterungseinflüsse (Regenfahrt kann aber auch trainiert werden)
    • Instruktion mit Fahrlehrer, selbstständiges Training
    • Entspanntes Lernen
    • Keine Verkehrs- und Umweltbelastung
    • Wiedereinstieg nach längerer Pause
    • Trainingsmöglichkeit nach Krankheit oder Verletzung
    • Neurologische Überwachungsfahrten
    • Informationen

      Weitere Informationen zum Simulator und zur Simulatorausbildung

      Hier finden alle, die sich über die Simulatorausbildung informieren wollen, weitere Details und einen spannenden Bericht über die ersten Fahrstunden nach der Simulatorausbildung.

      Die Ausbildung zum Autofahren mit dem Simulator macht in jeder Hinsicht Sinn.

      Mit dem Simulator haben wir viele interessante Möglichkeiten die Ausbildung zu gestalten und forcieren. Steht er doch auch ohne Lernfahrausweis oder gültigen Führerausweis zur Verfügung. Somit haben wir eine gute Lösung, schon vor dem offiziellen Start die erste Fahrversuche zu praktizieren. Das gibt dem Kunden einen Vorteil, wie er sonst nicht legal möglich wäre.
      Weiter können wir Kunden trainieren lassen, die viel Respekt oder sogar Angst vor der Hektik der Strasse haben. Hier können wir die ersten Lektionen, begleitet mit eine Fahrlehrer, oder auch alleine fahren. Unser Simulator hat diverse Überwachungsfunktionen, wie zum Beispiel die Kontrolle, ob die Verkehrsbeobachtung vorhanden ist. Er korrigiert es direkt, indem er die Kunden und Kundinnen darauf hinweist. So können wir Fehler in den Automatismen ausschliessen, sofern die Information nicht ignoriert wird.

      Ein weiterer Vorteil ist die Option, mit Kunden und Kundinnen zu trainieren, die eine körperliche oder sogar neurologische Beeinträchtigung haben.
      Auf dem Simulator können wir den Weg wieder zurück auf die Strasse bahnen.
      Viele unser Kunden und Kundinnen können wir während den Fahrlektionen mit dem Simulator hervorragend begleiten und überwachen. Durch unsere langjährige Erfahrung mit der Simulatorausbildung können auch in Zusammenarbeit mit Ärzten und Institutionen gute Möglichkeiten erarbeiten um einschätzen zu können, wenn eine Person wieder auf die Strasse zurück könnte. Natürlich immer in Absprache mit dem überwachenden Arzt oder Ärztin.
      Wir, als Fahrschule Koch, lassen keine Chance aus, unseren Kunden und Kundinnen, die bestmögliche Betreuung zu geben. Denn wir haben nur ein Ziel, wenn es körperlich und neurologisch möglich ist, selbständig Mobilität zu gewinnen oder zurückzugewinnen.

      Zögern Sie nicht. Rufen Sie uns an  044 845 10 00 oder melden Sie sich per Mail: info@fahrschulekoch.ch

       

      Die erste Fahrstunde nach der Simulator-Ausbildung (2017)

      Florian Gsell ist 18-jährig und seit kurzem im Besitz des Lernfahrausweises. Pünktlich um 17.00 Uhr hole ich ihn am Bahnhof Regensdorf ab. Locker und recht entspannt, wie die jungen Leute so sind, steht er bereit ready für seine erste Autofahrstunde. Er ist bis zu diesem Zeitpunkt noch nie mit einem Auto gefahren.
      Ich kenne Florian nun seit gut zwei Wochen. Er hat sich bereit erklärt, mein Versuchsschüler für die Simulator-Ausbildung zu sein. Es ist Neuland, das wir zusammen betreten. Die ersten 15 Minuten betreue ich ihn und erkläre ihm die wichtigsten Abläufe des Simulators. Vor allem wie er durch das Programm schalten kann. Autospezifische Elemente soll der Simulator erklären. Dies ist ja der Sinn eines Simulators. Ich bin erstaunt, wie effizient und präzise Florian die Lektionen durchspielt. Nicht zu vergessen, es ist kein Game. Natürlich probiert er auch mal den Crash aus. Kostet ja nichts. Doch der Ernst geht nie verloren. Auch interessant finde ich den Willen, den er entwickelt, vor der bereits geplanten realen Autofahrstunde das komplette Programm durchgespielt zu haben. Immer wieder kommt das SMS. «Mario, darf ich heute auf dem Simulator trainieren?». Selbstverständlich, gerne. Ca. vier Lektionen à 45 Minuten waren es bestimmt, bevor die erste Fahrstunde ansteht. Wie gesagt, ich habe ihn lediglich die ersten paar Minuten betreut. Den Rest übte Florian alleine mit dem Simulator. Das war so geplant, da ich so herausfinden kann, wo der Simulator Defizite hat.
      Nun wieder zurück im Auto. Florian bleibt entspannt. Ich kann das beurteilen, erteile ich doch seit über 20 Jahre Fahrstunden und bei jedem Schüler drückt spätestens beim Einsteigen die Nervosität durch. Bei Florian suche ich sie vergebens. Ich erkläre ihm die Einstellungsschalter des Sitzes. Beim Simulator sind sie manuell. Auch dass er die Möglichkeit hat, das Lenkrad zu verstellen. Florian ist gross und deshalb macht das Sinn. Beim Simulator sucht man das vergebens. Das sind aber Details. Die Spiegel werden noch mit meiner Hilfe eingestellt.
      Aber per sofort bin ich ruhig, sage ich mir. Schauen ob das funktioniert. Wir stehen am Bahnhof Regensdorf. Es ist sicher nicht der ideale Ort, um eine erste Fahrstunde zu starten. Alleine, ohne Hilfe und mit dem Wissen, dass der Fahrschüler noch nie Auto gefahren ist. Ja gut, einmal ist es das erste Mal. Los geht’s. Florian startet den Motor, als hätte er das schon tausend Mal gemacht. Zuerst die Bremse, dann die Kupplung und nachher den Startknopf. Ich staune. Licht ist an, sage ich ihm. Er nickt. Hat er schon lange gesehen. Anfahrgas, Kupplung an den Schleifpunkt und aus die Maus. Habe ich nicht anders erwartet. Learning by doing. Der nächste Versuch klappt. Wegen der Baustelle müssen wir die schwierigere Ausfahrt nehmen. Egal, zusammen bringen wir das hin. Zusammen? Die enge Kurve meistert er mühelos ohne Hilfe. Sein Programm läuft und die Schaltung auf der Gerade kommt ohne Ankündigung meinerseits. Bus von rechts, ohne Vortritt, er bleibt ruhig. Jetzt die erste wirklich schwere Hürde. Stopp vor dem Lichtsignal, die Kupplung kommt rechtzeitig, Gang wird gewechselt. Es geht bergauf, dies ist auch schwierig für erfahrene Schüler. Logisch, Motor stellt ab. Kupplung gedrückt, Motor stellt von alleine wieder an. Ich helfe ihm kurz, es ist ja Abendverkehr und ich möchte ihn nicht schon von Beginn weg mit den intoleranten Verkehrsteilnehmern in Konflikt bringen. Jetzt folgt der lockerere Teil. Er schaltet alle Gänge durch. Auffällig ist die falsche Handposition beim Schalten. Des Öfteren kommt der 5.Gang statt des Dritten. Er merkt das aber selbstständig und korrigiert es. Der zweite Gang vor dem Kreisel sitzt aber. Auch an der Lenkradhaltung im Kreisel darf man Kritik anbringen. Oft auch ein Problem der Geschwindigkeit. Was mich aber sehr erstaunt ist die Lenkpräzision auf geraden Strecken. Mit kleinen, feinen Korrekturen bringt Florian das Auto immer wieder in die richtige Position.
      Jetzt will ich es wissen! Geplant habe ich Fahrversuche in der Industrie. Warum eigentlich. Das läuft so rund. Planänderung, Plan B oder einfach begeistert von seiner Leistung. Wir fahren über den Regensberger. Normalerweise mache ich das zwischen der 3. und 5. Lektion als Lenkübung. Florian soll es aber ohne meine Hilfe machen. Vorgängig musste ich ihn zweimal mit einer Handgestik aufmerksam machen, dass er zu Nahe rechts am Strassenrand fährt. Mehr nicht. Jetzt wird es kurvig. Das letzte Dorf vor dem Berg haben wir hinter uns gelassen. Die Innerortsgeschwindigkeit wird aufgehoben und Florian schaltet munter hoch. 80ig gleich 5.Gang. So hat es ihn der Simulator gelernt. Sein Programm funktioniert, nur der Berg spielt nicht mit. Der Golf lahmt. Ich würde jetzt in den dritten Gang wechseln, erkläre ich ihm. Auch bei den engen Kurven helfe ich ihm. Er nimmt sie an und schaltet frühzeitig einen Gang runter. Es ist schön zu sehen, dass die Gangwechsel sitzen und zwar ohne, dass ich ihm erklären muss, dass er die Kupplung drücken muss. Programm läuft, Automatismen sitzen, Simulator hat erfüllt. Auch die schwierige Haarnadelkurve ist problemlos passiert worden. Ich bin begeistert, mache es immer wieder kund und merke die Zufriedenheit bei Florian. Auf einem grossen Parkplatz halten wir an. Nun kannst du das Fahrzeug sichern. Er schaut mich fragend an. Im Simulator habe ich den Motor immer abgewürgt, respektiv wenn die Lektion vorbei war, hat der Simulator selber abgeschaltet. Nicht wahr, oder? Es braucht mich doch noch. Wir haben noch 15 Minuten Zeit. Ich erkläre ihm unsere Philosophie und gebe ihm unsere Ausbildungsagenda. Schau her, hier ist beschrieben, wie man ein Fahrzeug sichert. Auch die Griffposition beim Schalten erkläre ich ihm. Wie sagt man so schön, Garantiearbeit. Der Weg nach Hause geht recht flott und die Schaltgriffe sitzen. Es ist für mich ein beeindruckendes Erlebnis. Auch Florian merkt man gut an, wie stolz er auf seine Leistung ist.
      Verbesserungsvorschläge gibt es genügend. Ich denke aber da vor allem an die regelmässige Betreuung während der Simulator-Ausbildung. Ich bin überzeugt, hier steckt noch viel Potenzial drin.
      Und was gibt es Schöneres, als einen Fahrschüler glücklich zu machen.